Strafrecht Mönchengladbach & Pflichtverteidigung

Strafrecht und Pflichtverteidigung

Das deutsche Strafrecht ist im Strafgesetzbuch (StGB) und seinen Nebengesetzen kodifiziert. Mit den in diesen Gesetzen aufgestellten Normen, auch Tatbestände genannt, schreibt der Gesetzgeber verbindlich für den Geltungsbereich des deutschen Strafrechts vor, welche Verhaltensweisen für den Einzelnen verboten sind und welche Folgen sich aus der Verletzung der Tatbestände ergeben.

Der Staat übt als “Strafender” unmittelbar gegenüber seinen Bürgern Gewalt aus. Aus diesem Grunde ist das Strafrecht äußerst ausdifferenziert. Gerade im Strafrecht ist es besonders wichtig, dass der Richter bei Findung seines Urteils auf alle möglichen Konstellationen (Familienhintergründe, kulturelle Prägungen, Notsituationen wie Notwehr und Notstand oder auch Schuldunfähigkeit etc.) Rücksicht nehmen kann. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass für Jugendliche ein gesondertes Strafrecht gilt. Ab Beginn der Strafmündigkeit (Vollendung des 14. Lebensjahres) bis Vollendung des 18. Lebensjahres kommt eine Bestrafung nur nach dem sogenannten Jugendstrafrecht in Betracht. Zwischen Vollendung des 18. und zwischen Vollendung des 21. Lebensjahres (Heranwachsende) ist ebenfalls eine Bestrafung nach Jugendstrafrecht weiterhin möglich. Ob dies der Fall ist, hängt davon ab, ob die Jugendgerichtshilfe der Ansicht ist, dass der Täter in seiner seelischen Reife und Entwicklung eher einem Jugendlichen oder einem Erwachsenen gleichzustellen ist.

Betäubungsmittelstrafrecht

Verteidigung im Betäubungsmittelstrafrecht / BtM-Strafrecht

Erfahren Sie mehr...

Verkehrsstrafrecht

Verteidigung im Verkehrsstrafrecht

Erfahren Sie mehr...

Allgemeines Strafrecht

Verteidigung im Strafrecht allgemein

Erfahren Sie mehr...

Pflichtverteidigung

Pflichtverteidigung in allen Strafsachen

Erfahren Sie mehr...

Erfahrungen

Ich habe bereits eine Vielzahl von Ermittlungsverfahren, geführt durch die Staatsanwaltschaften Düsseldorf, Mönchengladbach und Köln, begleitet. Auch habe ich bereits eine größere Zahl an strafrechtlichen Hauptverfahren vor den Amtsgerichten und Landgerichten im Bezirk Mönchengladbach, Grevenbroich, Neuss und Düsseldorf erfolgreich begleitet.

Vorgehen und Ablauf

Aufgrund meiner weitreichenden praktischen Erfahrungen hat sich eine Vorgehensweise als besonders effektiv herausgestellt:

1.
Sobald Sie davon Kenntnis erlangen, dass ein strafrechtliches oder ordnungswidrigkeitsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Sie geführt wird, sollten Sie mich unverzüglich kontaktieren. Dies sollten Sie auch dann tun, wenn das Ermittlungsverfahren zunächst nicht gegen Sie als Beschuldigten geführt wird. Es ist denkbar, dass Sie zunächst im Ermittlungsverfahren als Zeuge zur Verfügung stehen sollen. Dies hört sich zunächst nicht bedrohlich an. Es kann jedoch sein, dass Sie aufgrund bestimmter Angaben, die entweder Sie oder Dritte im Ermittlungsverfahren machen, ebenfalls in den Fokus der Staatsanwaltschaft und der Polizei als möglicher Täter und damit Beschuldigte rücken.

Sofern Sie Grund zu der Befürchtung haben müssen, dass sich das Ermittlungsverfahren in einem späteren Stadium auch gegen Sie richten könnte, ist die frühestmögliche Hinzuziehung eines Rechtsanwalts unbedingt geboten.

2.
Nachdem Sie mir in einem ausführlichen ersten Gespräch den Sachverhalt geschildert und eventuell schon Schreiben und Unterlagen der Staatsanwaltschaft oder Polizei übergeben haben, werde ich unverzüglich bei der Staatsanwaltschaft Einsicht in die Ermittlungsakte beantragen. Nach erfolgter Akteneinsicht werde ich mit Ihnen Rücksprache nehmen, um mit Ihnen zu besprechen, über welche Erkenntnisse die Staatsanwaltschaft verfügt und welche möglichen Konsequenzen sich aus diesen Erkenntnissen für Sie ergeben könnten.

3.
Sodann wird geklärt, ob bereits in diesem Verfahrensstadium eine Einlassung oder sonst wie geartete Äußerung gegenüber der Staatsanwaltschaft vorzunehmen wäre. Es ist in diesem Zusammenhang von größter Wichtigkeit, dass Sie keine Angaben gegenüber der Polizei oder Staatsanwaltschaft machen, bevor die Einsichtnahme in Ihre Ermittlungsakte durch mich nicht erfolgt ist. Es besteht immer die Gefahr, dass man sich durch eine unbedachte Äußerung selber in den Fokus der Ermittlungsbehörden bringt.

Im Stadium des Ermittlungsverfahrens ist es für den Verteidiger möglich, größeren Einfluss auf den weiteren Ablauf des Ermittlungsverfahrens und eines sich eventuell anschließenden Hauptverfahrens vor dem Amtsgericht oder Landgericht zu nehmen. Es ist daher stets sinnvoll, einen Rechtsanwalt schon im Ermittlungsverfahren mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen.

 
schließen ×

Kontakt

Rechtsanwalt Gregor U. Quodbach

 Marienburger Str. 2
 41063 Mönchengladbach

 02161 / 990 99 32
 03222 / 394 73 82

 post@ra-quodbach.de


Kontaktformular





Hiermit erklären Sie sich mit der Übermittlung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Anfragebearbeitung einverstanden. Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung